Fineliner

#backtobasics

Fineliner – auch Faserschreiber genannt – haben im Allgemeinen eine eher feine Spitze, was uns ermöglicht, besonders fein und präzise zu schreiben/malen. Vorzeichnungen mit dem Bleistift können wunderbar mit einem Fineliner nachgezeichnet werden. Egal ob es sich um „normale“ Buchstaben handelt, die Faux Calligraphy oder eine Zeichnung.

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Die Tinte trocknet relativ schnell; daher sind Fineliner z.B. auch sehr gut für Linkshänder geeignet.

In der Regel ist die Tinte der Fineliner dokumentenecht – das bedeutet, dass sie nicht korrigierbar sein dürfen und nach einer bestimmten Dosis Sonnenlicht noch lesbar sein muss. Außerdem müssen die Schriftlinien in Verbindung mit Wasser trotzdem noch sichtbar sein.

Es gibt sie inzwischen in den unterschiedlichsten Farben – sogar in Pastell und neon –  und auch in verschiedenen Schriftstärken. Die gängigste Strichstärke bei Finelinern liegt bei 0,4 mm – es gibt sie jedoch auch in nur 0,03 mm oder in 1,2 mm. Für den Anfang empfehle ich euch auf jeden Fall etwas dickere Stärken, da eure Schrift dann nicht ganz so zittrig aussieht und sich kleine Fehler leichter korrigieren lassen 🙂 Dann könnt ihr euch ja immer ein bisschen weiter nach unten arbeiten, denn je dünner der Fineliner, desto geringer das Gefühl für den Stift. Aber alles ist Übungssache und irgendwann klappt es dann auch mit 0,03 mm 😉

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Die meisten Fineliner haben eine metallgefasste Spitze – der Stabilo Sensor sogar eine Federung, sodass die Spitze nicht so leicht abbrechen kann.

Viele Fineliner sind wasserbasiert und verwischen, wenn sie mit Wasser in Verbindung kommen – sie sind also nicht wasserfest. Andere Fineliner hingegen sind wasserfest auf Papier und verwischen nicht (z.B. Skullpaper Blackliner oder Staedtler Pigment Liner).

Einige von mir sehr gerne benutzte Fineliner gibt es hier (Affiliate Link):
Stabilo Sensor
Skullpaper Blackliner
Staedtler Pigment Liner
Tombow mono drawing pen
Tombow Twintone Marker
LYRA Graduate